Sportliche Radtour zum KFV-Jubiläum: 237 Kilometer durchs Kreisgebiet

Freitag, 18. August 2017

Eine Rechenaufgabe: 125 plus 112 gleich 237. Dahinter stehen das 125-jährige Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Pinneberg und die europaweite Notrufnummer 112. Die Addition beider Zahlen ergibt die Länge der Strecke, die der Elmshorner Martin Schwier am Sonnabend, 2. September, per Rennrad bei einer etwas anderen KFV-Jubiläumstour abfährt. Und das wird kein Bummelzug, sondern sportlich ambitioniert: "Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h sollte nicht schrecken", sagt der 46-Jährige im Hinblick auf weitere Mitfahrer, die neben den sportlichen Voraussetzungen auf die Mitgliedschaft in einer Freiwilligen Feuerwehr oder anderer Blaulicht-Organisation mitbringen sollten.

Schwier selbst ist Mitglied der FF Elmshorn und betreibt ein Fachgeschäft für Rennräder. Die sportliche Radtour hat noch eine Besonderheit: Schwier fährt vom Start um 8 Uhr an der Elmshorner Wache Nord, Peterstraße, an an allen Feuerwehrwachen und -gerätehäusern der 53 Wehren des KFV Pinneberg (50 freiwillige Feuerwehren, zwei Betriebsfeuerwehren und eine Werkfeuerwehr) vorbei.

Lediglich zur Halbzeit plant Schwier in Quickborn gegen 12.49 Uhr eine 15-minütige Pause. "Wer möchte, darf natürlich trotzdem am Gerätehaus oder entlang der Strecke motivierend anfeuern. Darüber würden sich die Fahrer sehr freuen", hofft Schwier auf moralische Unterstützung auf einer Strecke, die von der Länge her eine Etappe der Tour de France zu Ehre reicht. Ziel ist die Elmshorner Süd-Wache an der Hamburger Straße. Zu verfolgen ist er am 2. September über einen Live-Tracker im Internet:
Martin Schwier will mit seiner Aktion - übrigens einen Tag vor dem Feuerwehrmarsch der Kreisverbände Pinneberg und Steinburg in Klein Offenseth-Sparrieshoop - auch auf einen anderen Aspekt hinweisen: "Es scheint in letzter Zeit weniger Respekt in der Gesellschaft für Menschen zu geben, die sich als Helfer in der Not engagieren. Aber auch ohne Notfall ist das Miteinander der Menschen anscheinend egoistischer geworden." Vielleicht könne die Fahrt eines Fahrradfahrers auf der Straße zu mehr Toleranz beitragen.

Mitmachen: Feuerwehrleute und Mitglieder anderer Blaulicht-Organisationen, die sportliche fit sind, einen 28er-Schnitt über 237 Kilometer zu fahren. Auch die Teilnahme an Teilstrecken ist möglich. Info bis 28. August bei Martin Schwier, E-Mail info@veloskop.de, mobil 0172 - 5938235.

Live-Tracker: www.veloskop.info/kfv125112