Erstmals landesweite dFFA Prüfer-Schulung

Mittwoch, 04. Oktober 2017

Erstmals wurden siebzehn neue Prüfer für das dFFA (deutsches Feuerwehr Fitness Abzeichen) in Rendsburg ausgebildet. Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV SH) hatte den Lehrgang in Kooperation mit der HFUK Nord (Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord) und der DFS e.V. (Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V.) landesübergreifend ausgeschrieben und den Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde als gastgebenden Verband ausgewählt. 16 Teilnehmer, davon zwei Frauen und vier Berufsfeuerwehrmänner (u.a. aus Mecklenburg-Vorpommern), belegten das hohe Interesse an der Veranstaltung. Neben der zweistündigen Theorie, die in den Räumlichkeiten des Berufsbildungszentrums am Nord-Ostsee-Kanal (BBZ am NOK) geschult werden konnten, fand der vierstündige Praxisteil in der anliegenden Kreissporthalle statt.

Die vier Referenten: Stefan Jenke (Fachleiter Fitness in der Feuerwehr LFV SH), Jens-Oliver Mohr (HFUK Nord), Kai Wohlsen (Vorsitzender DFS e.V.) und Dr. Jan Traulsen (Kreisfachwart für Feuerwehrsport KFV RD-ECK) vermittelten den sportbegeisterten Feuerwehrleuten die organisatorischen und koordinatorischen  Anforderungen, um eine Abnahme für das dFFA anzubieten. Gleichzeitig hatte jeder Lehrgangsteilnehmer die Möglichkeit einige Disziplinen vor den Referenten, die eine Prüferberechtigung besitzen, abzulegen.

Für die körperliche Leistungsfähigkeit hatten die Referenten für die Leistungsgruppe „Kraft” folgende Disziplinen in der Sporthalle vorbereitet: Klimmziehen, Bankdrücken, Beugehang und Dummy ziehen, ergänzt durch den Bereich „Koordination” mit den Disziplinen: Kasten-Bumerang-Test sowie Parcours.

Alle weiteren Informationen über das dFFA sind auf der Homepage der DFS e.V. (www.dfs-ev.de) nachzulesen.

Das dFFA -seit 2010 freigegeben für die freiwilligen Feuerwehren- erfreut sich immer größerer Beliebtheit in unserem Land und seit 2016 ist für die Jugendfeuerwehren das dFFA-Jugend mit zusätzlichen Disziplinen hinzugekommen. Das dFFA ist das „Feuerwehrsportabzeichen”, um die körperliche Fitness in Bezug auf den Einsatzdienst zu überprüfen. Aus den drei Leistungsgruppen Ausdauer, Kraft und Koordination muss jeweils (nach Altersgruppen gestuft) eine Disziplin im Beisein eines dFFA Prüfers abgelegt werden, dann ist eine Leistungseinstufung in Bronze, Silber oder Gold möglich.

Die geschulten Prüfer erhielten aus den Händen von Kai Wohlsen und Stefan Jenke ihre Prüferausweise mit einer Urkunde überreicht.