Unfall bei der FF Heiligenhafen: 8 Verletzte

Dienstag, 31. Juli 2018

Auf einer Einsatzfahrt ist am 30.07.2018 ein TLF der FF Heiligenhafen (Kreis Ostholstein) verunglückt. Dabei wurden die acht darin sitzenden Feuerwehrangehörigen verletzt, fünf davon mittel- bis schwerverletzt. Drei erlitten leichte Verletzungen. Lebensgefahr besteht bei keinem der Kameraden.

Die FF Heiligenhafen war auf dem Weg zu einem BMA-Alarm in die Nachbargemeinde Großenbrode. Aus einer nicht vorfahrtberechtigten Seitenstrasse fuhr ein schwedischer Autofahrer in die Vorfahrtstrasse – nachdem er das erste nahende LF mit eingeschalteter Sondersignalen noch passieren ließ. Das zweite TLF übersah der Schwede jedoch. Der TLF-Maschinist versuchte auszuweichen, geriet dabei mit dem Fahrzeug auf eine abschüssige Bankette und versuchte daraufhin gegenzulenken. Dabei kippte das TLF um und blieb auf der rechten Seite liegen. Drei Kameraden konnten sich nicht aus dem Fahrzeug befreien und mussten von ihren eigenen nachrückenden Kameraden und der FF Großenbrode befreit werden. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der BMA-Alarm in Großenbrode war ein Fehlalarm.

Die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord begleitet vor Ort die Unfallermittlungen.

Im Namen des Vorstandes des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein und aller Kameradinnen und Kameraden im Land wünscht Landesbrandmeister Frank Homrich den Verletzten eine schnelle Genesung.

Fotos: Hartmut Junge, KFV Ostholstein