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Aktuelle Mitteilungen

28.07.2006

Feuerwehren appellieren: Bei Unwetter ins Haus

Trotz leichter Niederschläge weiter erhöhte Brandgefahren Zu über 250 Gras-, Wald- und Getreideflächenbränden in einer Größe von rund 45 Hektar kam es seit dem 16. Juli im Land. 25 Mähdrescher, Strohpressen und andere Erntemaschinen wurden dabei ein Raub der Flammen. Personenschäden wurden bisher nicht gemeldet.

Auch nach vereinzelten regionalen Regenschauern bleibt das Brandrisiko weiter hoch.

Der Landesfeuerwehrverband gibt folgende Sicherheitshinweise und bittet weiterhin um dringende Beachtung:
- Absolutes Rauchverbot im Ernteeinsatz
- Kühlrippen an Motoren von Staub, Stroh und Schmutz reinigen
- Erntemaschinen regelmäßig und sorgfältig warten
- Mit Wasser gefüllte Wagen bereithalten um im Notfall den Einsatz der Feuerwehren zu unterstützen
- Kraftstoff niemals bei laufendem Motor nachfüllen
- Ein Feuerlöscher gehört auf jede Erntemaschine
- Tages- und Wochenendausflügler sollten darauf achten, das die Zufahrten zu Feldern nicht mit dem PKW verstellt werden und für Einsatzfahrzeuge frei bleiben!

Bürgerinnen und Bürger sollten im Falle eines aufziehenden Unwetters mit Gewitter schützende Gebäude aufsuchen.
Die Unwetter-Tipps der Feuerwehren:
• Informieren Sie sich über die aktuelle Wetterentwicklung regelmäßig aus Rundfunk, Fernsehen oder Internet.
• Sichern Sie Gegenstände auf Terrassen, Balkonen und in Gärten, wenn diese sich nicht in Gebäude bringen lassen. Stellen Sie auch Fahrzeuge vor¬ausschauend und sicher ab.
• Reinigen Sie die Wasserabläufe auf Ihrem Grundstück oder an den Dachrinnen
• Suchen Sie bei Unwetter sofort ein festes Gebäude auf. Meiden Sie Wälder.
• Halten Sie sich bei Gewitter nicht unter Bäumen oder in der Nähe von Gewässern auf, sondern suchen Sie ein Gebäude oder Auto auf. Wenn Sie im Freien überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke.

• Melden Sie Unfälle und Brände über die Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Unwetters für wirkliche Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des akuten Unwetterschubes.

LFVSH-PR Nr. 66


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