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Aktuelle Mitteilungen

20.09.2006

Jugendministerin Trauernicht lobt Arbeit der Jugendfeuerwehren

KIEL / HAGEN (SE). Jugendministerin Dr. Gitta Trauernicht war voll des Lobes: „Das war eine grandiose Leistung.“, sagte sie anlässlich ihres „Antrittsbesuches“ bei den „schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren im Landesfeuerwehrverband“ am Mittwoch (20.9.2006). Damit meinte sie nicht nur die gerade beendete Löschübung der Jugendfeuerwehr Bad Bramstedt-Land, sondern auch die diversen landesweiten Projekte, die ihr von Landes-Jugendfeuerwehrwart Hauke Ohland und Landes-Jugendreferent Holger Bauer vorgestellt wurden.

Für den Besuch suchte der Landesfeuerwehrverband die Jugendfeuerwehr Bad Bramstedt-Land aus, die den ministeriellen Besuch in der Gemeinde Hagen ausgestaltete. Die Kids zwischen 10 und 18 Jahren zeigten der Jugendministerin, was sie in den vergangenen Jahren bereits an feuerwehrtechnischem Sachverstand gelernt hatten und nahmen als Übungsobjekt das „brennende“ Sportlerheim an. Mit drei Feuerwehrfahrzeugen ließen sich die jugendlichen Nachwuchsbrandbekämpfer von ihren Betreuern zur „Brandstelle“ fahren, rollten flink Schläuche aus, starteten Pumpen und förderten Löschwasser aus Hydranten. Auch eine Erste-Hilfe-Übung wurde stilecht eingebunden und brachte das Lob der Ministerin.

Im Gespräch bei Cola und Grillwurst zeigten die beiden Funktionäre der Ministerin auf, dass in den derzeit 402 Jugendfeuerwehren im Land knapp 10.000 Jugendliche (davon 2.800 Mädchen) aktiv sind. Sie bilden das Rückgrat des Nachwuchses für die 1.416 Freiwilligen Feuerwehren des Landes, die wiederum das tragende Element des Brand- und Katastrophenschutzes im Land sind. Aber: Die demographische Entwicklung in der Bevölkerung, das gestiegene Freizeitangebot und die Arbeitsplatzproblematik stellen bereits heute viele Feuerwehren vor große Personalprobleme. Daher gelte es, neben diversen Aktionen der verstärkten Öffentlichkeitsarbeit die Nachwuchsgewinnung in den Jugendfeuerwehren noch weiter voranzutreiben.

Natürlich ging es auch ums Geld. Ohland und Bauer berichteten über die Finanzsituation der Landes-Jugendfeuerwehr, die u.a. für die Ausbildung der Jugendgruppenleiter verantwortlich ist. Beide sprachen den Wunsch an die Politikerin aus, Hilfe bei der Suche nach Sponsoren für die Finanzierung der Arbeit auf Landesebene zu finden. Eine Bitte, die Gitta Trauernicht gerne aufnahm – wohlwissend, dass aus den Landeskassen keine Erhöhungen der Zuschüsse zu erwarten sind.

„Es war sehr wichtig, sich kennen zu lernen und die Dinge im persönlichen Gespräch zu erörtern“, sagte Jugendministerin Trauernicht am Ende der zweistündigen Visite in Hagen. Sie habe viel mitgenommen und die enormen Unterschiede der Jugendfeuerwehr im Gegensatz zu anderer Jugendverbandsarbeit erkannt. Denn schließlich ist die Vorhaltung einer einsatzbereiten Feuerwehr eine gesetzliche Pflichtaufgabe jeder Kommune. „Sie leisten eine tolle und für die Kommunen enorm wichtige Arbeit, die es wert ist, von allen Seiten unterstützt zu werden“, lobte sie. (bau).


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