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Aktuelle Mitteilungen

10.10.2006

Raiffeisen Hauptgenossenschaft unterstützt Feuerwehren

Kiel/Sterup: Eine (wichtige) Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in den Feuerwehren durch Außenstehende kann und wird in vielfacher und unterschiedlicher Weise dokumentiert. Dies kann von der Spende eines neuen Feuerwehrhauses (die Gemeinde hat keinen Cent dazubezahlt) über die honorige Bezuschussung beim Kauf eines Löschfahrzeuges bis hin zur Übernahme der Kosten einer Kameradschaftsfeier führen. Zwar erlangen die „dicken Brocken“ oftmals eine größere öffentliche Aufmerksamkeit aber in der Summe sind es die zahlreichen kleinen, mittleren und immer wiederkehrenden Spenden und Unterstützungen, ohne die unser Feuerwehrwesen nicht so funktionieren würde.

Einer dieser Unterstützer ist die Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG (HaGe), die Niederlassungen im ganzen Land unterhält und deren Geschäftsstelle sich in Kiel befindet. Die seit längerer Zeit zwischen der HaGe-Geschäftsführung in Kiel und dem Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFVSH) bestehenden partnerschaftlichen Kontakte wurden nun erstmalig öffentlich im Rahmen einer großen Feuerwehrübung dokumentiert.

Ort der Handlung war das weitläufige HaGe-Gelände am Raiffeisenplatz in Sterup, Kreis Schleswig-Flensburg, gleichzeitig auch Standort des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Sterup. Im Rahmen der Partnerschaftsübung wurde die Leistungsfähigkeit der Steruper Wehr im Verlauf zweier Übungsszenarien demonstriert.

„Eine wichtige Säule zum allseitigen Nutzen unseres bürgerschaftlichen Zusammenlebens ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern in den Freiwilligen Feuerwehren“, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Erichsen in seiner Begrüßungsrede.

Schon seit Jahrzehnten herrscht zwischen dem Unternehmen und der Wehr ein beinahe freundschaftliches Verhältnis. Zahlreiche Übungen wurden durchgeführt, aber auch einige Einsätze seien vorgekommen. „Dass hierbei nie größere Schäden entstanden seien ist zweifelsohne auch auf die genaue Ortskenntnis der örtlichen Feuerwehr zurückzuführen, die zu allen Betriebsteilen uneingeschränkten Zugang hat“, sagte der Geschäftsführer der HaGe Sterup, Jürgen Block.

"Dies ist leider nicht immer selbstverständlich“, ergänzte Erichsen, „viele Arbeitgeber tun sich noch immer schwer, Mitarbeiter für den Dienst oder Einsätze von der Arbeit freizustellen“.
Dabei sind die ehrenamtlichen Mitglieder aus den Freiwilligen Feuerwehren für den Arbeitgeber in mehrfacher Hinsicht nützlich. Feuerwehrleute achten nachweislich, schon auf Grund ihrer feuerwehrtechnischen Ausbildung, sehr auf Sicherheit im Betrieb, so dass Gefahrenpotentiale vermieden werden. Zum anderen sind sie teamfähig, packen mit an und können sich in eine Gemeinschaft integrieren.

Die Verantwortlichen waren sich im Anschluss einig, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der örtlichen Feuerwehr absolut notwendig ist. Als Dank und Anerkennung überreichte Jürgen Block (Foto mitte) eine Motorkettensäge mitsamt dazugehöriger Schutzkleidung im Wert von 1.200 Euro an den Steruper Wehrführer Hartwig Petersen (rechts), mit Rainer Erichsen (links).
Fotos:TN


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