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Aktuelle Mitteilungen

01.11.2006

Eisenschmidt gibt nach 12 Jahren Vorsitz an Radtke weiter

Führungswechsel im Landesfeuerwehrverband: „Auch nach meinem Ausscheiden aus dem Ehrenamt an der Spitze des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein (LFVSH) werden die Feuerwehren des Landes ein zuverlässiger und fairer Partner sein“, sagte der scheidende Landesbrandmeister Uwe Eisenschmidt (64), aus Meldorf, Kreis Dithmarschen. Er blickt auf ein aktives und erfülltes Leben für das Feuerwehrwesen zurück. Am 3. November 2006 scheidet er nach 15-jähriger Tätigkeit im LFVSH, davon 12 Jahre als dessen Vorsitzender, aus dem Amt. Im kommenden Monat erreicht Eisenschmidt das 65. Lebensjahr. Das Amt übernimmt der Lübecker Stadtbrandmeister Detlef Radtke(49), der bereits im April zum Nachfolger gewählt wurde.

„Ich kann es immer noch nicht glauben, dass die Zeit in der Feuerwehr so schnell abgelaufen ist“, sagte Eisenschmidt. Mit Dankbarkeit erwähnt er die zahlreichen von Kameradschaft und Vertrauen getragenen Begegnungen und Veranstaltungen. Stolz ist er auf den Landesfeuerwehrverband, der sich zurzeit auf allen, auch politischen Ebenen, in einer guten Konstellation befindet und eine hohe gesellschaftspolitische Anerkennung erfährt.

Der Malermeister Uwe Eisenschmidt ist seit 1973 mit Ehefrau Hilke verheiratet. Nach seinem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr seiner Heimatstadt Meldorf (1966) hat er bereits nach wenigen Jahren Führungsfunktionen innerhalb der Wehr sowie auf Kreis- und Landesebene wahrgenommen.
Von 1987 bis 2004 war er Kreiswehrführer des Kreises Dithmarschen. 1991 wurde Uwe Eisenschmidt zunächst zum stellv. Landesvorsitzender und im Jahr 1994 zum Vorsitzender des LFVSH gewählt.

Neben seinem Engagement für das Feuerwehrwesen hat der scheidende Vorsitzende sich noch in weiteren ehrenamtlichen Funktionen verdient gemacht, beispielsweise seit 1994 im Verbandsausschuss des Deutschen Feuerwehrverbandes, in der Feuerwehr-Unfallkasse Nord, der Malerinnung Dithmarschen oder als Jugendschöffe am Amtsgericht Meldorf. In seine Dienstzeit fällt beispielsweise auch die Erarbeitung des neuen Brandschutzgesetzes und seiner Folgeerlasse oder die Intensivierung der Jugendfeuerwehrarbeit. Weitere Schwerpunkte waren die zukunftsweisende Bildung von Schwerpunkten der Verbandsarbeit innerhalb der Feuerwehren und deren konsequente Umsetzung.

Die Verdienste von Eisenschmidt wurden durch zahlreiche In- und ausländische Ehrungen gewürdigt. So ist er Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Träger des Deutschen und des Schleswig-Holsteinischen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Gold sowie der Ehrenauszeichnung der Feuerwehr der Königin Margarethe II von Dänemark.

LFVSH-PR: 87


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