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Aktuelle Mitteilungen

16.05.2008

Jugendfeuerwehren sammeln am erfolgreichsten

Jugendsammlung 2008 vom 17. bis 30. Mai

Kiel. Unter dem Motto „Jugend sammelt für Jugend“ starten die Jugendverbände am 17. Mai landesweit die Jugendsammlung 2008. Bis zum 30. Mai 2008 werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, in Haus- und Straßensammlungen für die Jugendarbeit zu spenden. Die Erträge sind vor allem für die Unterstützung der Jugendarbeit der Jugendverbände in den Gemeinden und Kreisen vorgesehen. Zum Auftakt zeichnete Landtagspräsident Martin Kayenburg die drei erfolgreichsten Sammelgruppen des Landes aus dem Jahr 2007 aus: Dabei beherrschte die Jugendfeuerwehr das Bild: Platz 1 belegte die Jugendfeuerwehr Kappeln-Mehlby (Schleswig-Flensburg). Die Plätze 2 und 3 gingen an die Gemeindejugendringe Stockelsdorf und Ratekau (Kreis Ostholstein), in denen auch jeweils die Jugendfeuerwehren am erfolgreichsten waren.

Landtagspräsident Martin Kayenburg, Schirmherr der Jugendsammlung 2008, erklärte zur Aktion des Landesjugendrings: „Jugendfreizeiten und Kurse zur Qualifikation von Leitungskräften sowie viele andere Aktivitäten der Jugend werden mit dem Geld finanziert. Es geht insofern um die Absicherung von qualitativ hochwertiger Jugendarbeit. Jeder Euro aus dieser Sammlung kommt ohne jeglichen Abzug diesem wichtigen Zweck zugute.“ 80 Prozent der Sammlungserträge bleiben bei den Jugendgruppen und Kreisjugendringen vor Ort und 20 Prozent werden für die Finanzierung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und internationalen Jugendprojekten des Landesjugendringes verwendet.

„Wir wissen, dass die Jugendverbände nicht allein auf die öffentliche Förderung in den Kreisen und Gemeinden hoffen können, daher greifen wir zur Selbsthilfe und versuchen, möglichst viele Spenden für die Jugendarbeit zu sammeln“, stellte Thies Grothe, Vorsitzender des Landesjugendrings fest. Gleichzeitig appelliert der Vorsitzende, sich über die Jugendarbeit in den Kommunen berichten zu lassen, damit man sich ein Bild machen könne von der Vielfalt und der Leistungsfähigkeit der Jugendarbeit in Schleswig-Holstein.

Im letzten Jahr war es den Jugendverbänden gelungen, für ihre Arbeit rund 252.000 Euro zu sammeln. „Damit beweisen wir, dass wir auch bereit sind, für die Finanzierung unserer Aktivitäten selbst Verantwortung zu übernehmen“, stellte Thies Grothe fest.

2007 waren die Jugendsammler im Kreis Schleswig-Flensburg am erfolgreichsten. Die etwa 60 Sammelgruppen der Jugendverbände trugen über 68.000 Euro zusammen.

Erfolgreichste Sammelgruppe im Lande war 2007 die Jugendfeuerwehr Kappeln-Mehlby , die 4.860,00 Euro gesammelt hat. Platz 2 und 3 im Ranking belegen die Gemeindejugendringe Stockelsdorf (4.166,99 Euro) und Ratekau (4.092,82 Euro) aus dem Kreis Ostholstein. In den beiden Jugendringen waren es aber auch die Jugendfeuerwehren Stockelsdorf und Pansdorf, die am erfolgreichsten gesammelt haben. Die Sammlungserlöse wurden für Freizeitfahrten und Gruppenaktivitäten verwendet.

„Wer sich bei der Jugendammlung engagiert, lernt auch für die Zukunft, dass es sich lohnt, die Dinge in die Hand zu nehmen“, sagte Martin Kayenburg. Der Erfolg der Jugendfeuerwehren beruhe auf mehreren Faktoren: So genieße gerade die Feuerwehrjugend in der Öffentlichkeit einen hervorragenden Ruf und verstehe es, derartige Projekte effektiv zu organisieren.

Die Jugendsammlung findet vom 17. Mai bis 30. Mai landesweit statt. Jugendgruppen, die noch einsteigen möchten, können sich an die Kreisjugendringe und den Landesjugendring wenden. Sie werden dann noch mit den Sammlungsunterlagen ausgestattet und können sich an der Aktion beteiligen. Informationen sind im Internet unter www.ljrsh.de oder telefonisch unter 04 31/800 98 40 zu erhalten.

Foto:
Die drei erfolgreichsten Sammelgruppen aus den Jugendfeuerwehren Kappeln-Mehlby, Stockelsdorf (Gemeindejugendring) und Pansdorf (Gemeindejugendring Ratekau) wurden von Landtagspräsident Martin Kayenburg empfangen. Mit dabei waren LJR-Geschäftsführer Jens-Peter Jensen (5.v.r.), LJR-Vorsitzender Thies Grote und dessen Stellvertreterin Marion Blasig.
Foto Bauer/LFV


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