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Aktuelle Mitteilungen

14.11.2008

Neues Forschungsvorhaben

„Anforderungen und Prüfmethoden für die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehreinsatzkräfte im Brandschutz unter besonderer Berücksichtigung des Atemschutzes (Persönliche Schutzausrüstung – PSA)“

Der Ausschuss „Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung“ (AFKzV) des Arbeitskreises V der Ständigen Konferenz der Innenminister und –senatoren der Länder hat in seiner Sitzung am 20. und 21. Februar 2008 den Forschungsauftrag „Anforderungen und Prüfmethoden für die persönlichen Schutzausrüstungen der Feuerwehreinsatzkräfte im Brandeinsatz unter besonderer Berücksichtigung des Atemschutzes (persönliche Schutzausrüstung – PSA)“ – 1. Teilschritt – beschlossen.

Die bei den Feuerwehren verwendete Schutzkleidung (DIN EN 469, HuPF) wurde in den vergangenen Jahren unter anderem hinsichtlich ihrer Wärme- und Flammenbeständigkeit enorm verbessert und ermöglicht den Einsatz unter sehr hohen Wärmebelastungen. Die beim Einsatz getragenen weiteren persönlichen Schutzausrüstungen (insbesondere die Atemschutzgeräte) wurden in diese Entwicklung nicht immer adäquat mit eingeschlossen. Sie gelten zwar nach heutigem Stand allgemein als ausreichend sicher für den Brandeinsatz der Feuerwehren. Es sind jedoch, außer Hinweisen auf „Erfahrungswerte“ aus der Praxis, derzeit keine fundierten Aussagen über die sichere Verwendbarkeit einzelner Systemkomponenten bei oder nach extremen Einsatz- und Übungsbedingungen möglich. Das Forschungsvorhaben soll daher die in der Einsatzpraxis realistischerweise auf die persönliche Schutzausrüstung bei einmaligem und mehrfachem Gebrauch während der Brandbekämpfung (in Einsätzen und in Brandübungsanlagen bei den Feuerwehren) einwirkenden hohen thermischen Belastungen aufzeigen und bewerten.

Der Forschungsauftrag wird gemeinsam vom Institut der Feuerwehr Sachsen-Anhalt und der Forschungsstelle für Brandschutztechnik an der Universität Karlsruhe (TH) bearbeitet. Im Rahmen des Forschungsauftrages sollen auch Schadensfälle mit persönlichen Schutzausrüstungen in Folge thermischer Einwirkungen bei realen Einsätzen und bei Übungen erfasst und ausgewertet werden. Damit sollen Schwerpunkte erkannt und daraus abgeleitet eine Schwachstellenanalyse hinsichtlich der Auswirkungen hoher thermischer Belastungen auf die einzelnen Komponenten der persönlichen Schutzausrüstung erstellt werden. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Analyse soll die strategische Zielrichtung für die Weiterbearbeitung des Forschungsthemas festgelegt werden.

Zur umfassen Bearbeitung ist die Unterstützung möglichst aller Feuerwehren notwendig. In einer bisher einmaligen Aktion werden alle deutschen Feuerwehren befragt. Auf einem Fragebogen sollen alle Informationen über Vorkommnisse, Schadensfälle sowie Unfälle (auch Beinaheunfälle) mit der persönlichen Schutzausrüstung infolge hoher thermischer Belastungen abgefragt werden. Zur Erfassung der erforderlichen Angaben hat das Institut der Feuerwehr Sachsen-Anhalt einen Fragebogen erarbeitet. Diesen können Sie am Ende dieses Textes mit dem Link herunterladen.
Die Feuerwehren sollen bitte den Fragebogen bis spätestens 15. Dezember 2008 übersenden an das

Institut der Feuerwehr Sachsen-Anhalt
z. H. Prof. Dr. Grabski
Biederitzer Straße 5
39175 Heyrothsberge
Fax: 039292 / 61 649
eMail: reinhard.grabski@idf.uni-magdeburg.de

Gez. Martin Lensing, IM IV33

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