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Aktuelle Mitteilungen

26.04.2009

Feuerwehren wieder mit mehr Mitgliedern

Kiel / Oldenburg - Die Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein konnten die Mitgliederzahlen in den Einsatzabteilungen um 378 Personen von 50346 auf 50724 Feuerwehrleute steigern. 200 neue Frauen fanden den Weg in die Feuerwehr. Damit steigt deren Anteil auf 2907 Frauen. „Das sind sehr gute Signale und bestätigen den Erfolg unserer landesweiten Kampagne zur Mitgliederwerbung“, sagte Landesbrandmeister Detlef Radtke, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein (LFVSH) am 25. April auf der Landesfeuerwehrversammlung in Oldenburg, Kreis Ostholstein.

Durch die so genannten „Mitmachtage“ sei es gelungen, die Mitgliederzahlen zu halten und in einigen Bereichen teilweise zu steigern. Der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag hatte das „Kommunale Jahr der Feuerwehren“ ausgerufen um flächendeckend das Thema „Feuerwehr“ in den Vordergrund zu stellen, mit dem Ziel, Mitglieder zu gewinnen.

Die Aktion sei zögerlich bei den Kommunen und Feuerwehren angelaufen, die große Anzahl der besonderen Aktionen ist ausgeblieben. Der Landesbrandmeister bemängelte in diesem Zusammenhang die teilweise fehlende Unterstützung durch die Bürgermeister.

Vor über 250 Delegierten und Gästen, an der Spitze Innenminister Lothar Hay, wies Radtke darauf hin, das die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gut ausgebildet und professionell in der Ausführung der ihnen gestellten Aufgaben sind. „Bei dem flächendeckenden Hilfeleistungssystem der Feuerwehren handelt es sich um ein einmaliges System bürgerschaftlichen Engagements, das es zu erhalten gilt“, sagte Landesbrandmeister Radtke. Eine klare Absage erteilte er der Ausdünnung der Feuerwehren und der Einrichtung von Stützpunktfeuerwehren.

Handlungsbedarf seitens des Landes, der Kreise und der Gemeinden sieht Radtke bei der Einführung des Digitalfunks in Schleswig-Holstein. Ungeklärte Finanzierungsfragen, Verzögerungen in der kommunalen Selbstverwaltung bei Entscheidungswegen dürfen die Planungen nicht länger verzögern.

Knapp 153000 Einsatzanforderungen (Vorjahr 139019), davon 7296 (7102) Brandeinsätze (davon 5376 (5451) Großbrände, 1378 (1081) Mittelbrände und 542 (570) Kleinbrände mussten 2008 von den Kräften der 1403 Freiwilligen, vier Berufs- und 29 Werks- und Betriebsfeuerwehren des Landes abgearbeitet werden. Überwiegend von den 717 Beamten der Berufsfeuerwehren wurden 54485 Notfalleinsätze sowie 64447 Krankentransporte gefahren.
Mit 22170 (24700) Einsätzen sind im Bereich der technischen Hilfeleistungen und sonstigen Einsätze, wie Verkehrsunfälle, Tierrettung, Wasserrettung, Öleinsätze, leicht rückläufige Zahlen zu verzeichnen. 1540 Menschenleben wurden von den Einsatzkräften lebend gerettet.

Dass der Feuerwehrdienst auch mit Gefahren für die Einsatzkräfte verbunden ist belegen die 8747 (632) Verletzungen, die sich die Frauen und Männer bei Einsätzen zugezogen haben.

Um knapp 90 Jugendliche, von 9420 auf 9515 Mädchen und Jungen stiegen die Mitgliederzahlen in einer der 413 (407) Jugendfeuerwehren im Lande. Gut 700 ausgebildete Jugendfeuerwehrleute sind in die Einsatzabteilungen übergetreten.

Die komplette Rede des Vorsitzenden Detlef Radtke finden Sie als pdf-Datei im Anhang.


PR-LFVSH

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