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Aktuelle Mitteilungen

21.02.2006

Vogelgrippe: Keine Hinweise auf Tierseuche in Schleswig-Holstein

KIEL, 21. Februar 2006
Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein hat das Zwischenergebnis der Untersuchungen toter Vögel im Landeslabor bekannt gegeben. Demnach wurden bis heute 194 Kadaver untersucht. 191 Beprobungen erbrachten ein negatives Untersuchungsergebnis, das heißt eine Infektion mit Vogelgrippe als Todesursache konnte ausgeschlossen werden.

Bei insgesamt zwei Enten und einem Blesshuhn in Ostholstein wurde inzwischen ein so genannter "H-Fall" festgestellt, also ein allgemeiner Virusstamm. Die Fundorte lagen jeweils mehrere Kilometer voneinander entfernt. Zwecks weiterer Untersuchungen ist das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor eingeschaltet worden, von dort gibt es zur Stunde noch kein Ergebnis.
Allerdings hatte es bereits in der Vorwoche einen solchen "H-Fall" gegeben, die weiteren Untersuchungen des FLI hatten jedoch gezeigt, dass keine Infektion mit dem Virustyp H5N1 vorlag. Seit einigen Jahren schon werden in der Wildvogelpopulation solche allgemeinen Virustypen beobachtet, der Verbreitungsgrad liegt bei etwa 15 bis 20 Prozent. Angesichts der immer breiteren Untersuchungsgrundlage - inzwischen fast 200 beprobte Tiere in Schleswig-Holstein - ist darum auch eine analog leicht zunehmende Zahl festgestellter allgemeiner Virusstämme noch kein sicherer Hinweis darauf, dass der Erreger vom Subtyp H5N1 Schleswig-Holstein etwa bereits erreicht hätte.
Über die Telefonhotline des Landes gingen bisher ca. 700 Anrufe ein.
Zuständige Ansprechpartner bei Fragen zur Aufstallungsanordnung für Geflügel sowie bei Funden toter Vögel, vor allem Schwäne, Enten, Gänse und Greifvögel, die als so genannte Indikatortiere für die Vogelgrippe inzwischen vorrangig untersucht werden, sind jedoch nach wie vor die Amtstierärzte der Kreise bzw. der kreisfreien Städte.
Das Ministerium betont, dass es bezüglich der Vogelgrippe keinen Grund zur Panik gibt. Es handelt sich vorrangig um eine Tierkrankheit, die nur schwer auf den Menschen übertragen werden kann. Geflügel, gerade aus heimischer Produktion, kann bis auf weiteres gefahrlos gebraten, gekocht oder anders gegart verzehrt werden.
Das Landwirtschaftsministerium aktualisiert laufend sein Informationsangebot im Internet, das rund um die Uhr auf der Startseite des Ministeriums
( www.mlur.schleswig-holstein.de) unter der Überschrift "Vogelgrippe"
zur Verfügung steht.


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