Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
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05.01.2009 - Feuerwehr warnt: Kein offenes Feuer bei eingefrorener Wasserleitung
KIEL. Für viele Hausbesitzer bringen die derzeitigen Minusgrade arge Probleme mit sich. Beispielsweise erfordern eingefrorene Wasserleitungen rasches Handeln. Als wirksames Mittel erscheint vielen der Einsatz einer Lötlampe oder eines anderen offenen Feuers.

"Dies ist zugleich aber auch das wirksamste Mittel, ein Haus in Schutt und Asche zu legen", so der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren warnt der Verband eindringlich davor, leichtfertig mit offenem Feuer umzugehen.

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein gibt folgende Hinweise und bittet um Beachtung:

 Wasserleitungen außerhalb der Gebäude entleeren
 Auftauen eingefrorener Wasserleitungen im Hause sollte niemals mit offener Flamme erfolgen - durch die starke Hitzeentwicklung kann es zu Bränden oder Schwelbränden in der Isolation, in Hohlräumen oder in benachbarten Räumen kommen
 Vorsicht auch beim Einsatz elektronischer Auftaugeräte, wenn an oder nahe der Leitung brennbares Material liegt
 Gegebenenfalls zum Auftauen der Leitungen einen Fön oder Tücher, die in heißes Wasser getaucht werden, verwenden.

Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den
Notruf 112 alarmiert werden.


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