Der LFV-SH und seine Aufgaben

Der LFV-SH und seine Aufgaben

Die Feuerwehren sind ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur und des Gemeinwohls in unserem Land.Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein e.V. gibt mit seinem Leitbild Handlungsfelder vor, damit die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr dauerhaft erhalten bleiben kann. weiterlesen
Das Leitbild

Das Leitbild

Der LFV-SH begleitet und unterstützt zusammen mit den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden und den Leitern der Berufsfeuerwehren die Arbeiten aller Feuerwehren in Schleswig-Holstein zum Erhalt des Feuerwehrwesens in der Zukunft.
Das Leitbild

Das Leitbild

Der LFV-SH begleitet und unterstützt zusammen mit den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden und den Leitern der Berufsfeuerwehren die Arbeiten aller Feuerwehren in Schleswig-Holstein zum Erhalt des Feuerwehrwesens in der Zukunft.
Die Kommunikation

Die Kommunikation

Der LFV-SH bietet moderne Plattformen für einen Informations- und Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen. Der LFV-SH ist Ansprechpartner für alle feuerwehrrelevanten Fragen.
Die Kommunikation

Die Kommunikation

Der LFV-SH bietet moderne Plattformen für einen Informations- und Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen. Der LFV-SH ist Ansprechpartner für alle feuerwehrrelevanten Fragen.
Unser Marketing

Unser Marketing

Der LFV-SH macht professionelles Marketing für die Imagepflegeund für die Nachwuchssicherung der Feuerwehren. Der LFV-SH vermittelt als Spitzenverband den relevanten Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Organisationen den hohen Stellenwert und die Notwendigkeit der Feuerwehrarbeit.
Unser Marketing

Unser Marketing

Der LFV-SH macht professionelles Marketing für die Imagepflegeund für die Nachwuchssicherung der Feuerwehren. Der LFV-SH vermittelt als Spitzenverband den relevanten Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Organisationen den hohen Stellenwert und die Notwendigkeit der Feuerwehrarbeit.
Die Jugendförderung

Die Jugendförderung

Jugendfeuerwehren sind die Zukunft der Feuerwehren. Der LFV-SH unterstützt die Arbeit der Verantwortlichen vor Ort mit innovativen Werkzeugen. Der LFV-SH gibt einen Orientierungsrahmen vor, der das Denken, Verhalten und Handeln auf gemeinsame Ziele ausrichtet.
Die Jugendförderung

Die Jugendförderung

Jugendfeuerwehren sind die Zukunft der Feuerwehren. Der LFV-SH unterstützt die Arbeit der Verantwortlichen vor Ort mit innovativen Werkzeugen. Der LFV-SH gibt einen Orientierungsrahmen vor, der das Denken, Verhalten und Handeln auf gemeinsame Ziele ausrichtet.
Unsere Interessenvertretung

Unsere Interessenvertretung

Der LFV-SH bündelt die Interessen und Meinungen der Feuerwehren und vertritt diese nach innen und außen.
Unsere Interessenvertretung

Unsere Interessenvertretung

Der LFV-SH bündelt die Interessen und Meinungen der Feuerwehren und vertritt diese nach innen und außen.
Unser Zusammenhalt

Unser Zusammenhalt

Der LFV-SH bietet die Plattformen und Gelegenheiten zur Vernetzung und fördert die Kontaktpflege und damit den Zusammenhalt der Feuerwehrangehörigen.
Unser Zusammenhalt

Unser Zusammenhalt

Der LFV-SH bietet die Plattformen und Gelegenheiten zur Vernetzung und fördert die Kontaktpflege und damit den Zusammenhalt der Feuerwehrangehörigen.
Unsere Weiterbildung

Unsere Weiterbildung

Der LFV-SH führt in Ergänzung der technischen und taktischen Ausbildung Weiterbildungen zur Stärkung der emotionalen Kompetenz durch.
Unsere Fürsorge

Unsere Fürsorge

Der LFV-SH schafft die Rahmenbedingungen zur Bewältigung belastender Einsätze und trägt so zur Sicherung der Gesundheit von Feuerwehrangehörigen bei.
Die Facharbeit

Die Facharbeit

Der LFV-SH arbeitet zusammen mit den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden und den Berufsfeuerwehren an fachlichen Themen, mit dem Ziel, heutige Problemstellungen in den verschiedenen Fachgebieten zukunftsweisend zu lösen.

Bericht des Referenten für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Unserem Land gehen die Ehrenamtler aus.

Der vielzitierte demografische Wandel muss an dieser Stelle nicht näher beschrieben werden. Die Ursachen sind bekannt – die Auswirkungen auf das nahezu  komplett ehrenamtliche Netz der Freiwilligen Feuerwehren sind es auch.

Daher hat das Thema „Mitgliederwerbung“ in den vergangenen Jahren beim LFV SH einen besonders hohen Stellenwert bekommen und wurde inzwischen auch in „Marketing“ umbenannt. Dazu gehört das gesamte moderne Portfolio der modernen Öffentlichkeitsarbeit mit vielen Unterpunkten. Stellvertretend möchte ich auf einige dieser Punkte hier eingehen. Weitere Infos zu dem Themenfeld kann man auch dem ergänzenden Bericht des Fachleiters Ingmar Behrens entnehmen.

Das Berichtsjahr 2013 ist das erste Jahr, in dem ich mich komplett nur diesem Thema widmen konnte, nachdem ich 2012 die bisherige Funktion als Jugendreferent stückweise abgegeben und mich ebenso stückweise in das neue Gebiet eingearbeitet habe.

Beherrschendes Thema in 2013 war der „1. Feuerwehr Marketing Kongress“ im Mai im Landeshaus. Was als „spleenige Idee“ begann, wurde schnell zu einer bundesweit beachteten Veranstaltung mit einem Publikumsinteresse, mit der wir anfangs nicht rechneten. Binnen vier Wochen waren alle 250 Teilnehmerplätze ausgebucht. Der prominente Veranstaltungsort gepaart mit hochkarätigen Referenten lockte. Einen Bericht dazu finden Sie auf den nächsten Seiten. Der Zuspruch für diese für uns neue Veranstaltungsform war derart enorm, dass schnell feststand, dass es eine Fortsetzung geben wird: Samstag, 25. Oktober 2014. Beachten Sie die Ausschreibung im LFV-Newsletter.

Ein weiteres Veranstaltungshighlight in 2013 war der Auftritt auf der Verbrauchermesse NORLA in Rendsburg. Mit einem in der Größe noch nie dagewesenen reinen Informationsstand erreichte der LFV SH an vier Messetagen bei bestem Wetter viele Messebesucher. Dank der tatkräftigen Unterstützung unseres bewährten „NORLA-Teams“ konnten viele Informationen und Mitmachaktionen angeboten werden. Das NORLA-Team sucht ständig neue Unterstützer: Vom 4. bis 7.9.2014 steht die nächste Messe an. Wer Lust hat, mitzumachen, darf sich gerne bei mir melden.

Höhepunkt des Messeauftritts war der erneute Anschnitt der „EDEKA-Feuerwehr-Mettwurst“ durch Landtagspräsident Klaus Schlie. Unsere Kooperation mit der EDEKA Nord geht jetzt ins vierte Jahr und ist ungebrochen erfolgreich. Der Erlös der Mettwurst geht nach wie vor in „Projekte der Nachwuchssicherung“ – sowohl im Jugend- wie auch im Erwachsenenbereich. Der Erlös aus 2013 wird erstmals geteilt und zu 50% auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt.

Der Kontakt zu den Medien wurde von mir im vergangenen Jahr intensiv gepflegt, auf-  und ausgebaut. So absolvierte ich Antrittsbesuche bei den Chefredaktionen des sh:z, den Kieler Nachrichten und den Lübecker Nachrichten. Stark ausgebaut wurden auch die Kontakte zum Norddeutschen Rundfunk und zu Radio Schleswig-Holstein. Herausragend war dabei sicherlich die Beteiligung des LFV SH bei der „Sommertour“ von NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein-Magazin. An sieben Samstagen tourten wir mit dem „Sommertour-Troß“ durchs Land und vermittelten Feuerwehr-Infos. Höhepunkt war die Stadtwette in Grömitz, die sich um den „Haushalts-Löschkübel“ rankte und die von sieben Feuerwehr-Teams bestritten wurde. Trocken blieb dabei keiner, Spaß hatten alle und unser Thema erreichte rund 350.000 Fernsehzuschauer des „Schleswig-Holstein-Magazins“ zur besten Samstagabend-Fernsehzeit. Für 2014 laufen derzeit die Gespräche mit dem NDR – wir sind wohl bei der nächsten „Sommertour“ wieder dabei.

Kontaktaufbau und –pflege habe ich zudem im Bereich der Landespolitik neben unserem Geschäftsführer Peter Schütt betrieben. Die Erfolge dieser Lobbyarbeit werden im Geschäftsstellenbericht des Geschäftsführers näher beschrieben.

Im reinen „Tagesgeschäft“ war der Kontakt zu Print- und Elektronischen Medien  zeitfüllend. Zu zahlreichen Presseanfragen zu unterschiedlichsten feuerwehrspezifischen Themen wurden Antworten entwickelt, teils von mir beantwortet oder an Vorstandsmitglieder weitergeleitet. Herausragend war hierbei eine kurzfristig zu erarbeitende Stellungnahme und Studiobesuch für das NDR-Fernsehen kurz vor Weihnachten nachdem ein Brandstifter aus den Reihen der Feuerwehr entlarvt wurde – Krisen-PR war gefragt.

Enorm war das Medieninteresse auch bei der Einsatzlage „Xaver“ – wogegen es sich beim vorangegangenen Sturm „Christian“ erstaunlicherweise merklich in Grenzen hielt.  Zu derartigen flächendeckenden Einsatzlagen haben wir das Instrument der landesweiten Leitstellenabfrage wieder reaktiviert, nachdem dieses in den vergangenen Jahren nicht mehr genutzt wurde. Vorteil: Die Medien bekommen ein landesweit einheitliches Bild von einer kompetenten Stelle an die Hand gegeben. Dieses wurde durch zahlreiche Veröffentlichungen honoriert. Wir werden dieses Verfahren daher künftig wieder verstärkt nutzen.

Viele Presseanfragen zum Elbehochwasser liefen beim LFV SH auf – konnten aber leider nicht immer zufriedenstellend beantwortet werden. Denn hierzu gab es organisatorische Lücken im Zusammenspiel mit Dritten, die inzwischen aber aufgearbeitet wurden.

Zudem hat der LFV SH häufig selbst aktiv das Zepter in die Hand genommen und zu einigen Pressethemen aktiv gehandelt. Bestes Beispiel: Die Berichterstattung zu den Gefahren von Kerzen und Silvesterfeuerwerk lief bei allen Medien so gut wie seit Jahren nicht mehr.

Der LFV-Newsletter ist seit 1.1.2013 das einzige offizielle Mitteilungsblatt des LFV SH, nachdem der Vertrag mit der Zeitschrift „Feuerwehr“ nicht verlängert und die Zusammenarbeit diesbezüglich eingestellt wurde. Der Newsletter erfreut sich steigender Beliebtheit. Rund 3500 Abonnenten beziehen ihn per Mail – Tendenz steigend. Im Berichtsjahr sind 32 Ausgaben erschienen. Deutlich ist eine Zunahme der aus den Mitgliedsverbänden eingereichten Beiträge zu verzeichnen. Dennoch ist dieser Bereich ausbaufähig. Es gibt Mitgliedsverbände, die uns regelmäßig mit Beiträgen aus ihrer Region versorgen – es gibt aber auch welche, die haben es noch nie getan! Gleiches gilt für das Nachrichtenportal ots von dpa. Hier hat der LFV einen attraktiven Rahmenvertrag für alle Mitgliedsverbände geschlossen. Leider wird diese äußerst effektive Art der Presseaussendung lange nicht von allen Verbänden genutzt.

Diesbezüglich tut sich auch eine offene Baustelle auf, die hoffentlich in 2014 wieder geschlossen werden kann: Die Betreuung und Schulung der Kreispressewarte liegt derzeit völlig auf Eis. Das ist umso bedauerlicher, als dass es viele Kameraden in der Fläche gibt, die neu in dieser Funktion sind. Das fachliche Rüstzeug für diese anspruchsvolle Tätigkeit müsste zwar jeder selbst mitbringen – die Organisation eines Erfahrungsaustausches, die Vermittlung einheitlicher Kommunikationslinien und die Schulung u.a. im Bereich der Krisen-PR obliegt aber durchaus dem LFV. Durch unklare Aufgabenteilung innerhalb der LFV-Geschäftsstelle ist hier noch Nachholbedarf. Die Zeichen stehen aber gut, dass wir das in Bälde auch gelöst bekommen.

Hilfsmittel und fachliche Unterstützung bieten wir im Themenfeld „Mitgliederwerbung“ allen Feuerwehren des Landes an. So haben wir mit unserem Dienstleister „Designstudio Vehrs“ aus Molfsee einen Werbemittelkatalog entwickelt, dessen Angebote auch gut genutzt werden. Wer Informationen zur  praktischen Mitgliederwerbung haben will, wird auch nicht enttäuscht. So habe ich einige Termin bei Feuerwehren oder Amtsversammlungen wahrgenommen, um dort über angewandtes Marketing in den Feuerwehren zu referieren. Termine für 2014 habe ich noch frei!

Neben den bereits angekündigten Veranstaltungen für 2014 stehen in diesem Jahr die inhaltlichen Planungen für ein aktionsreiches Jahr 2015 an: Im Frühjahr 2015 wird es aller Voraussicht nach wieder einen Schleswig-Holstein-Tag geben. Dazu kommt Anfang Juni die Weltleitmesse INTERSCHUTZ in Hannover mit einem großen Gemeinschaftsstand aller Landesfeuerwehrverbände,  und auch die NORLA wird durch uns unterstützt.

Daneben gilt es konsequent an der Kampagnenarbeit des LFV SH weiterzuarbeiten – stets mit dem Ziel im Auge, dass wir den ersten Satz dieses Berichtes irgendwann abändern können in:

„Unser Land hat ausreichend Ehrenamtler“.


Holger Bauer
Referent für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit